Festwoche mit verschiedenen Events vom 09.06.2016 bis 13.06.2016

791 - 2016

Ein Dorf mit Herz feiert Jubiläum   1225-JAHR-FEIER - Kurzweiliger Kommers zeigt, was Dautphe so besonders macht Schirmherr im wahrsten Sinne Bernd Schmidt graruliert Ortsvorsteher Gerd Hartmann zu seinem gelungenen Jubiläumsfest  ( Foto: Valentin ) DAUTPHETAL-DAUTPHE Nach dem Festkommers zum 1225. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung Dautphes steht fest: Der Ort ist nicht nur der älteste im Hinterland, sondern hat auch jede Menge Herz, wie die Ehrengäste in ihren Grußworten feststellten. In Dautphe arbeiten die Menschen noch Hand in Hand und setzten sich für ihre Gemeinde ein, erkannte etwa Landrätin Kirsten Fründt (SPD). Das sei das Geheimnis der Dynamik dieses Dorfes. Auch Landtagsabgeordnete Angelika Löber (SPD) freute sich auf die kommenden Festtage. "In Dautphe ist es, wie bei alten Freunden zu sein", betonte sie. Zuvor hatte bereits Bürgermeister Bernd Schmidt (FW), der auch Schirmherr des Jubiläums ist, das Miteinander im Ort gelobt. Als vor 25 Jahren der 1200. Geburtstag Dautphes gefeiert wurde, gab es eine Aufbruchstimmung, erinnerte er sich. Genau dieselbe Stimmung spüre er auch jetzt wieder. "Man kommt sich wieder näher und miteinander ins Gespräch", sagte Schmidt. Eine solche lebendige Gemeinschaft sei das Wichtigste für ein Dorf - gerade in der heutigen Gesellschaft, in der die Menschen eher aneinander vorbeigingen als aufeinander zu. Wie besonders Dautphe ist, machte auch Pfarrer Reiner Braun deutlich: "Wenn ich in Mainz Vorlesungen über die Kirchengeschichte halte, womit fange ich dann an? Mit Dautphe natürlich." Denn die Dautpher Martinskirche habe nicht nur das älteste Kirchendach Mitteleuropas, sondern auch den ältesten Taufstein weit und breit und das zweitälteste Missionsfest der Region. Rolli Messerschmidt und Andreas Feußner überreichen eine Sonnenuhr an Gerd Hartmann. Mit seinem Pastorenkollegen Henning Kimmel von der Freien evangelischen Gemeinde, stimmte Braun zudem in der Bewertung der Menschen im Ort überein. In den 14 Jahren, die er mittlerweile in Dautphe sei, habe er viele Menschen getroffen, die ihm zu guten Freunden geworden seien, so Braun. Zu den Gratulanten zählte auch Rolli Messerschmidt, der zusammen mit Andreas Feußner im Namen der Dautphetaler Ortsvorsteher eine Sonnenuhr an seinen Dautpher Amtskollegen Gerd Hartmann überreichte - ein Symbol einerseits für das Engagement im Bereich alternativer Energien, andererseits aber auch für das Wesen der Menschen im Ort. Einen besonderen Auftritt hatte auch Gernot Wege, der seine Auswärtsfeuertaufe als neuer Bürgermeister Steffenbergs in seiner alten Heimat Dautphe hatte. Der Jubiläumsverein verzichtete darauf, die Dorfgeschichte in epischer Breite aufzurollen. Stattdessen genügten Hartmann einige kleine Hinweise darauf, was sich seit der letzten Jubiläumsfeier im Ort getan hat. Viel lieber sollte gefeiert werden - etwa mit dem Frauenchor und dem Männergesangverein und zwei Auftritten der Tanzgruppe "Diversity". Dass bei dem Kommers auch der Humor nicht zu kurz kam, dafür sorgten die beiden "Dauroffer Urgestee" Liesche und Kottche (alias Marianne Bittner und Linda Schmidt), die kurzerhand die Moderation des Abends übernommen hatten. Nach dem Ende des offiziellen Programms unterhielt die Lehrerband der Dautphetalschule die Feiernden mit einigen Liedern und stimmte sie so endgültig auf das große Festwochenende ein. Quelle: http://www.mittelhessen.de
1225 Jahre Dautphe - Herzlich Willkommen

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