Festwoche mit verschiedenen Events vom 09.06.2016 bis 13.06.2016

791 - 2016

Grenzgänger trotzen dem Regen   Jubiläum - Über 300 Wanderer erkunden die Dautpher Gemarkung DAUTPHETAL-DAUTPHE Trotz nasskalten Regenwetters haben am Samstagmorgen über 300 Wanderer die zweite Etappe des Grenzgangs in Dautphe in Angriff genommen. Diese führte sie 15 Kilometer entlang der östlichen Gemarkungsgrenze. Gut beschirmt geht es am Waldrand vorbei Richtung Grenze. 300 Wanderer marschierten bei der Tour anlässlich der 1225-Jahr-Feier von Dautphe mit. ( Foto: Valentin ) Um kurz nach 8 Uhr stand fest: Die Befürchtungen von Ortsvorsteher Gerd Hartmann und Bürgermeister Bernd Schmidt (FW) angesichts der Wettervoraussagen waren unberechtigt. Die Dautpher ließen sich ihre Freude auch von Nieselregen und 4 Grad nicht verderben - auch wenn sie sich die zweite Grenzgangsetappe sicherlich ein wenig anders vorgestellt hatten. Auf dem richtigen Weg - das zeigen die Grenzsteine. ( Foto: Valentin ) Umso größer war denn die Freude, dass sich doch so viele zu dem Marsch aufmachten. Von Hartmann gab es allerdings gleich eine klare Ansage: Wer die Dautpher Fahne an der Spitze des Zuges diesmal überhole, der müsse sich mit einer Bierspende am Jubiläumswochenende beteiligen. Das fruchtete. Bis auf die letzten Meter marschierte der jeweilige Fahnenträger tatsächlich alleine an der Spitze. Ortsvorsteher Gerd Hartmann gibt am Start klare Order: Wer die Fahne überholt, muss Freibier für das Festwochenende im Juni spenden. ( Foto: Valentin ) Erfreut über die gute Resonanz auf die zweite Grenzgangsetappe zeigte sich Bernd Schmidt. Er hoffe, dass der Grenzgang wie auch die 1225-Jahr-Feier dazu dienten, dass die Menschen ein bisschen mehr aufeinander zugehen. "Wir sollten zusehen, dass wir nicht nebeneinander her, sondern miteinander leben", betonte der Bürgermeister. Die junge Lea lernt über dem Grenzstein das Fliegen. ( Foto: Valentin ) Vorsorglich sprach er vor dem Abmarsch auch noch eine kleine Warnung an diejenigen aus, die seit Beginn der Baumaßnahmen für den Windpark Weißenberg nicht mehr im Wald waren. Der habe sein Gesicht natürlich ein wenig verändert. Inwiefern, davon konnten sich die Wanderer selbst ein Bild machen. Denn ein Teil der Strecke führte vorbei an einigen Windradstandorten sowie teilweise auch über die Trassen für die Baufahrzeuge. Ein kleiner Muntermacher durfte nicht fehlen. ( Foto: Valentin ) Das "Hupchen" ist ebenso angesagt wie eine nette Begrüßung vom "Dauroffer Hoas" Freundschaftstreffen im Wald:  Die Wolfgrubener empfangen die Dautpher auf ihrem Hausberg.  ( Foto: Valentin ) "Jetzt geht’s über die Autobahn", kommentierten dabei einige der Grenzgänger die breiten Fahrwege. Wie bei einem echten Grenzgang durfte auch das "Hupchen" über dem Grenzstein nicht fehlen. Was normalerweise Aufgabe der Wettläufer ist, übernahmen nun die Mitglieder der Burschenschaft, die den Bereitwilligen dabei die Grenze aus der Vogelperspektive zeigten. Die größte Herausforderung bescherte den Grenzgängern sicherlich der Nimerich. Hier galt es, zunächst einen steilen Aufstieg zu absolvieren, bevor es dann nach einer kurzen Rast auf der Höhe ebenso steil wieder bergab ging. Dort oben mischte sich sogar die eine oder andere Schneeflocke unter den Regen. Pünktlich mit dem Eintreffen am Frühstücksplatz auf dem Beilstein hörte dann aber der Regen auf, sodass die Wanderer zum munteren Spiel der Grenzgangsmusikanten aus Goßfelden feiern konnten. Dabei wurden sie sogar vom Dautpher Wahrzeichen, dem "Dauroffer Hoas", begrüßt. Nach einer mehrstündigen Pause wurden dann die letzten Kilometer bis zur Schutzhütte in Angriff genommen, wo die Grenzgänger ihre zweite Etappe ausklingen ließen. Quelle: http://www.mittelhessen.de
1225 Jahre Dautphe - Herzlich Willkommen

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