Festwoche mit verschiedenen Events vom 09.06.2016 bis 13.06.2016

791 - 2016

 Grenzgang am 05.09.2015 500 marschieren über die Grenze GEMARKUNG Vorfreude auf 1225-Jahr-Feier belebt auch Straßengemeinschaften neu   500 marschieren über die Grenze  ( Foto : Valentin ) DAUTPHETAL-DAUTPHE Mit dieser Resonanz hatte selbst der Arbeitskreis nicht gerechnet : Bei der ersten Etappe des Grenzgangs zur 1225-Jahr-Feier in Dautphe hatten am Samstag gut 500 Teilnehmer die Wanderschuhe geschnürt, um die nordwestliche Gemarkungsgrenze abzulaufen. Einen schöneren und vor allem passenderen Auftakt für ein Jubiläumsjahr, als gemeinsam die Grenzen der eigenen Heimat zu erkunden, könne er sich kaum vorstellen, freute sich denn auch Bürgermeister Bernd Schmidt (FW). Er hat die Schirmherrschaft über das Jubiläum im kommenden Jahr übernommen. In diesem Sinne solle das Fest dazu dienen, aufeinander zuzugehen, betonte er. Erstaunt zeigte sich aber auch Ortsvorsteher Gerd Hartmann, der die Wanderer vom Bürgerhaus aus auf den Weg schickte. Ihn freue es besonders, dass die Straßengemeinschaft durch den Grenzgang und die Vorbereitungen auf das Jubiläum wieder einen kleinen Schub bekommen haben und wiederbelebt wurden. Diese Gemeinschaft sei in den vergangenen Jahren nämlich immer mehr verloren gegangen. Umso schöner sei es nun zu sehen, wie die Straßengemeinschaften hinter ihren eigenen Fahnen her marschierten.                                            500 marschieren über die Grenze  ( Foto : Valentin ) Die "Lautzebacher" brachten sogar noch einen unerwarteten Gast mit, als sie zum Treffpunkt am Bürgerhaus zogen: Linda Schmidt war in ein Hasenkostüm geschlüpft und ließ so den "Dauroffer Hoas" lebendig werden. Beim Weg über die Grenze machten die Dautpher dann ordentlich Tempo, was auch daran gelegen haben mag, dass sie größtenteils auf befestigten Wegen unterwegs waren.                                           500 marschieren über die Grenze  ( Foto : Valentin ) Jedenfalls waren sie so schnell, dass sie selbst die Abordnung der Silberger überholten, die die Grenzgänger eigentlich am "Wahre Born" in Empfang nehmen wollten. Doch als die Nachbarn dort zur vereinbarten Zeit aufschlugen, waren die Dautpher schon längst an dem Punkt vorbeigezogen, so dass die Silberger unverrichteter Dinge zum Frühstücksplatz auf dem Weißenberg weiterziehen mussten, um auf die Nachbarschaft anzustoßen. Dabei hatte der Tross unterwegs sogar noch angehalten, um dem Beispiel der grenzgangserprobten Orte wie Biedenkopf und Buchenau zu folgen und die Teilnehmer über den Grenzsteinen zu hopsen. Diese Aufgabe übernahmen die Burschen.                                            Silbergs Ortsvorsteher Lars Kolbe ( v.r. ) stößt mit Bernd Schmidt uns seinem Kollegen Gerd Hartmann auf den Grenzgang an.  ( Foto : Valentin ) Über fünf Stunden harrten die Grenzgänger auf dem Frühstücksplatz auf dem Weißenberg aus Auf dem Weißenberg angelangt, hatten die Grenzgänger dann reichlich Zeit, um die beim Abmarsch geforderte Gemeinschaft zu pflegen. Über fünf Stunden harrten sie auf dem Frühstücksplatz aus, wo die Grenzgangsmusikanten aus Goßfelden für Stimmung sorgten. Anschließend ging es weiter zur Schutzhütte, wo abends der gelungene Grenzgangstag weiter gefeiert wurde.                                            Die Grenzgangsmusikanten Goßfelden sorgen auf dem Frühstücksplatz für die Unterhaltung der Dautpher und ihrer Gäste.  ( Foto : Valentin )  Hinterländer Anzeiger vom Sonntag, 6. September 2015 Weitere Impressionen vom Grenzgang finden Sie hier
1225 Jahre Dautphe - Herzlich Willkommen

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