Festwoche mit verschiedenen Events vom 09.06.2016 bis 13.06.2016

791 - 2016

Dautphetaler Geschichte auf der Spur   EXKURSION - Große Resonanz Kurz vor der Verschnaufpause führte die Exkursion durch den Torbogen an der Martinskirche ( Foto: Balzer ) DAUTPHETAL-DAUTPHE Zahlreiche Dautphetaler haben dem Unwetter getrotzt und sich auf den Weg gemacht- der Geschichte auf der Spur. Anlässlich des 35-jährigen Bestehens von "Backes Stibbchen" sowie der 1225-Jahr-Feier stand eine Exkursion durch den historischen Ortskern von Dautphe an. Zum Auftakt erwartete die Besucher in der Wege-Scheune eine Ausstellung von Bildern aus vergangenen Tagen. Luftaufnahmen von Aufklärungsflügen der Alliierten von März 1945 waren an den Wänden angebracht und auf den Tischen drapiert worden. Zu sehen waren Dautphe sowie die umliegenden Orte. Während vor dem Tor bereits neuer Regen einsetzte, begrüßte Brigitte Wege, Mitglied des Kulturhistorischen Stammtisches Dautphe, ihre Gäste. Sie übernahm an diesem Tag die Rolle der Reiseführerin durch die verschiedenen Jahrhunderte Der Verein habe zu Beginn mit sieben Personen gestartet. Was vorerst zum Kennenlernen gedacht war, sollte bald zu Arbeit für die Mitglieder führen. Es sollte schließlich nicht langweilig werden, schmunzelte Brigitte Wege. Auch Bernd Schmidt, Bürgermeister Dautphetal, erklärte: "Es ist ein wichtiger Bestandteil, dass wir von der Geschichte lernen können". "Alt und Neu kann zusammen gut funktionieren", so Schmidt weiter. Auch Gerd Hartmann, Ortsvorsteher Dautphe, fand lobende Worte für den Auftakt: "Ich freue mich, dass so viele Personen deinem Aufruf gefolgt sind". Mit Regenschirmen bewaffnet geht es von der Scheune zu "Backes Stibbcher" in die Martinskirche Von der Scheune aus ging es in das Backhaus. Trotz der beengten Räumlichkeiten wechselten sich die Besucher ab, um das "Backes Stibbcher" zu besichtigen. Der anhaltende Regen konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Ausgestattet mit Regenschirmen lauschten die Teilnehmer den Anekdoten von Wege, die sich an diesem Tag in Höchstform präsentierte. Die Führung ging weiter - um die ehemalige Gutshofanlage über die Kirchgasse und durch den Torbogen bis zur Martinskirche. Zwischendurch wurde immer wieder Halt gemacht, um geschichtliche Höhepunkte genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Martinskirche wurde die Gruppe bereits von Pfarrer Dr. Reiner Braun erwartet. Wer vorher noch nicht wusste, auf welche Zeit der Bau der Kirche datiert werden konnte, oder warum Kanzeln meistens ein Dach haben, wurde durch Braun aufgeklärt. Rund zwanzig Minuten öffnete er die Kirchengeschichte für die Teilnehmer und drehte dabei so manchen Stein um. Braun erklärte schmunzelnd: "Sie merken, jeder Stein hat hier eine Bedeutung". Durch das "Gässchen" mit Blick auf die Fachwerkhäuser ging der Weg weiter in das Bürgerhaus, zu einer kurzen Verschnaufpause und dem Ausklang der Exkursion. Während die meisten der Besucher im großen Saal auf die Fortsetzung warteten, startete Brigitte Wege ihre abschließenden Präsentationen. Fotos von den Grundrissen der Wüstung Helitorph sowie Drohnenaufnahmen von Dautphe, Friedensdorf und dem rückgebauten Camp Freedom führten die Zuschauer zurück in die Gegenwart. LQuelle: http://www.mittelhessen.de
1225 Jahre Dautphe - Herzlich Willkommen

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